Technik

Passende Domain für dieses Experiment

Am Anfang brauche ich eine neue Domain für das Experiment. Das ist sozusagen der Name im Internet, unter dem das alles zu finden ist. Der Domainname ist praktisch die Hausnummer bzw. persönliche Adresse im Web. Die neue Domain sollte ganz konkret nichts mit den Begriffen wie Motorrad oder Royal Enfield im Domainnamen zu tun haben.

Hinweis:
Das hier ist keine Rechtsberatung!

Beim Markennamen im Domainnamen sollte man höllisch aufpassen, keine geschützten Begriffe zu verwenden. Der Name Royal Enfield ist beispielsweise ein solcher international geschützter Markenname.

Abmahnanwälte oder vom Markeninhaber beauftragte große Kanzleien sind schnell am Start. Solche Verfahren werden – bedingt durch die theoretische Reichweite im Internet – vor einem deutschen Landgericht verhandelt. Die Höhe des Streitwerts wird – so meine ich jedenfalls – auf mindestens 50.000 Euro festgelegt. Entsprechend happig sind dann auch die Abmahnkosten und Gerichtsgebühren. Es existiert inzwischen eine regelrechte Abmahnindustrie, von dem ein Berufsstand offenbar gut leben kann.

Vor 24 Jahren bin ich von einem bekannten US-Medienunternehmen verklagt worden, weil ich unerlaubt EIN EINZIGES FOTO einer damals noch total unbekannten Musik-Künstlerin mehrfach in meinen Projekten verwendet hatte. Hatte sogar noch die Rechnung der Fotoagentur in L.A. (haben die aber auch nur geklaut)
War ein echt teurer Spaß! Hätte ich mir die damals teuerste Harley Davidson plus 2 Monate Luxusurlaub in der Karibik für leisten können. Kenne ich alles schon, brauche ich nicht mehr. Ich nutze heute nur noch eigenes Material und halte damit sämtliche Rechte am Werk.

Entschieden habe ich mich für den Domainnamen: bikertom.de

Vorteil:
Kein Markschutz drauf, frische Domain, war noch nie in Benutzung und ich kann ganz neu von Anfang an das Projekt aufziehen. Mögliche Altlasten wie eine „verbrannte Domain“ oder irgendwelche Wettbewerbsvorteile wie bestehende Links von Dritten auf eine bereits gebrauchte Domain gibt es auch nicht.

Speicherplatz im Internet

Wenn man eine Website ins Internet stellen will, dann braucht man Technik. In diesem Fall einen Speicherplatz, wo die ganzen Inhalte später abgelegt werden. Das nennt sich Hosting. Ist wie eine Festplatte im PC, nur das diese Festplatte jetzt in einem Serverschrank bei einem Hostingunternehmen im Rechenzentrum steht.

Bekannte Hoster in Deutschland sind unter anderem IONOS (ehemals bekannt unter 1&1), Netcup, ALL‑INKL.COM, Strato, WebGo, 1Blu oder Hetzner. International bekannt sind beispielsweise GoDaddy und HostGator.

Jeder Hoster hat zahlreiche – teilweise ganz unterschiedliche – Tarifmodelle im Angebot. Man muss echt ganz genau hinschauen und vergleichen, was konkret im Tarif angeboten wird. Und der absolut wichtigste Punkt ist nicht der Preis, sondern die Erreichbarkeit des Supportteams und Qualifikation der Mitarbeiter. Da hab ich selbst bei teurem Hosting völlig unerwartet und erstaunt schon Pferde kotzen sehen…

Ich habe mich aus zwei Gründen für einen deutschen Hostinganbieter entschieden. Kostet mich keinen Cent, weil ich da eh schon mit einigen Projekten seit über 20 Jahren bin und den Serverplatz nicht vollständig ausnutze. Und meine Zielgruppe ist meistens hier im deutschsprachigen Raum angesiedelt. Darum Deutschland.

Dann betreibe ich einige internationale Projekte, wo es auf den Standort USA ankommt. Die wären aufgrund der komplexen rechtlichen Situation mit dem Datenschutz hier in der EU überhaupt nicht rechtskonform umzusetzen. Man kann das nämlich mit dem Datenschutz auch echt übertreiben.

Kostenloses Webhosting gibt es übrigens überall im Internet. Und das ist sicherlich für viele Leute nicht einmal die schlechteste Lösung. Nur mit eingeblendeter Werbung muss man eben rechnen. Was konkret für Werbung ausgeliefert wird, darauf hat man beim kostenlosen Webhosting auch keinen oder kaum Einfluss.