Alternative zu WordPress

Ich glaube inzwischen, das WordPress-Abenteuer ist eher nichts für mich; zumindest für diesen Royal Enfield Test zum Thema Google-Positionen. Zu groß, zu dick, zu schwer und nur in der Basisfunktionalität kostenlos. Vieles an wichtigen und sinnvollen Funktionen muss ich doch wohl nach und nach per kostenpflichtigen PlugIns nachrüsten. Nee, will ich nicht.

Alternativ zur Umsetzung mit dem kostenlosen CMS WordPress werde ich im Spätherbst 2024 einen zweiten Versuch starten, um Topplatzierungen in Google mit dem Begriff „Royal Enfield classic 350“ und den damit verwandten Hauptkeywords zu realisieren. Diese wären unter anderem für den internationalen Markt beispielsweise solche Begriffe hier für die neuen Farbmodelle Baujahr 2024 in Indien:

  • Royal Enfield Classic 350 Chrome Bronze
  • Royal Enfield Classic 350 Classic 350 Emerald
  • Classic 350 Classic 350 Stealth
  • RE Classic 350 Classic 350 Gun Grey
  • Royal Enfield Classic 350 Classic 350 Commando Sand
  • Royal Enfield Classic 350 Classic 350 Medallion Brown
  • Royal Enfield Classic 350 Classic 350 Jodhpur Blue
  • Royal Enfield Classic 350 Classic 350 Madras Red
  • Royal Enfield Factory Custom

Für den deutschsprachigen Raum kämen folgende Schlüsselbegriffe zum Tragen:

  • Verbrauch Royal Enfield classic 350
  • Royal Enfield 350 classic kaufen​
  • Royal Enfield classic 350 Deutschland​
  • Royal Enfield classic 350 Höchstgeschwindigkeit​
  • Royal Enfield classic 350 Händler​
  • Royal Enfield 350 ccm neu​
  • Royal Enfield 350 classic 2022​
  • Royal Enfield classic 350 gebraucht​
  • Royal Enfield classic 350 reborn​

Das wären so die typische Suchabfragen, mit denen Interessenten häufig bei Google Informationen zur RE classic abrufen.

Dazu will ich ein einfaches Flat-File-System nutzen, mit dem sehr sparsame und effiziente Dateien mit Textinhalten erzeugt werden können. Ich mache ja schon seit fast 30 Jahren die Geschichte mit Suchmaschinen; also positioniere gegen Honorar gezielt Produkte, Personen, Firmen, Organisationen, Projekte oder ganze Onlineshops in Suchmaschinen. Ziel ist es immer, unter den ersten 10 Positionen bei Google zu kommen, ohne kostenpflichtige Anzeigenwerbung bei Google schalten zu müssen.

Anforderungen an mögliche CMS-Alternativen:

Mein Focus für das Royal Enfield classic 350 Experiment liegt auf der Sichtbarkeit in Google. Ja, anderen Suchmaschinen auch. Aber Schwerpunkt soll Google sein, weil es immer noch die meisten User nutzen. Google mag schlanke Internetseiten, schnelle Ladezeiten, lange Lesedauer der User und einen gewissen Mehrwert als Abgrenzung zu den üblichen Werbe-Websites. Und halt eine universelle Darstellung auf allen möglichen Endgeräten, vom PC, über den Laptop, Tablett, Smartphone und anderen Systemen.
Was Google natürlich auch interessiert: Wie lange sind die Leute auf meiner Domain BikerTom.de unterwegs, von wo sind sie gekommen, welche meiner Seiten werden am häufigsten besucht und wo gehen sie beim Verlassen der Seite hin. Kenne ich alles schon aus meiner Arbeit als Ex-SEO. War über 20 Jahre mein Kerngeschäft.

Hauptkriterien aus technischer Sicht:

Ich brauche ein System, mit dem ich Texte schreiben bzw. durch Copy & Paste schnell einfügen kann. Die Formatierung der Rohtexte sollte übernommen werden können. Fertige Templates sollten vorhanden sein. Dateiformate wie Markdown und utf-8 sollten Standard sein.

Dann sollte es möglich sein, auf einfache Art und Weise schnell Videos von Plattformen wie YouTube oder Vimeo einzubinden. Das ist eine Grundvoraussetzung für ein neues System.

Die Pflege sollte direkt online möglich sein, wie man es von WordPress her kennt. Das zukünftige CMS-Tool soll möglichst ohne MySQL-Datenbank laufen, also praktisch nur aus reinen HTML-Dateien bestehen (inkl. CSS- und Javascripten). Vom Design her würde ich mit wenigen Templates zufrieden sein, da es mir hier nur auf das Google-Ranking der Inhalte ankommt.

Es sollte möglich sein, externe Inhalte wie von WordPress durch einen einmaligen Import zu übernehmen. Alles nochmals von vorne starten will ich nicht. Weiteres Kriterium für mich ist die grundsätzliche Möglichkeit, Änderungen am HTML-Code selbst vornehmen zu können. Das nenne ich Feintuning!

Neben der Einfachheit der Bedienung eines CMS muss es möglich sein, eine einfache Sicherung des Projekts vorzunehmen. Das betrifft ein Langzeitarchiv wie auch eine komplette Sicherung auf Anforderung. Die einfachste Variante wäre für mich ein FTP-Transfer von Online zu einem lokalem Notebook.

Status Herbst 2024

Nach allem was ich in den letzten 10 Jahren gesehen, gekauft, getestet und produktiv eingesetzt habe, ist mir eines klar geworden: Eine ultimative Lösung für mich gibt es nicht. Selber entwickeln lohnt nicht. Somit muss ich einen vernünftigen Kompromiss mit Anwendungen finden, die es derzeit am Markt gibt.

So mancher brauchbarer Ansatz hat sich gegenüber CMS Schwergewichten wie Typo3, Drupal oder WordPress am Softwaremarkt nicht durchsetzen können. Auch wenn sie vielleicht für mich und meine Ideen gut waren.

Das hat auch viel mit Geld zu tun. Die meisten Softwareentwickler auf dieser Welt müssen Geld verdienen, damit sie über die Runden kommen. Und Geld verdient man nicht, in dem man Usern etwas kostenlos zur Verfügung stellt. Entwickler machen gutes Geld, wenn sie für populäre Systeme wie WordPress kleine und nützliche „Zusatzprogrämmchen“ – neudeutsch PlugIns – entwickeln. Das ist mittlerweile international einen Riesengeschäft geworden.

Das sich ein Abomodell bei Software jeder Art leider etabliert hat, kennt auch jeder von uns. Ob man will oder nicht, da führt kaum ein Weg daran vorbei. Ich bin davon überhaupt nicht begeistert.

Weitere Vorgehensweise

Ich will wieder weg vom softwaretechnischen Overkill für ein einfaches Blogsystem. WordPress hat mich nicht überzeugt. Ich brauch was ganz Einfaches, möglichst textbasiert, deutlich schlanker und mit statischen HTML-Seiten. Das System sollte ein Open Source CMS sein.

Der nächste Ansatz fürs Royal Enfield classic 350 SEO-Experiment sollte ein Flat-File-Content-Management-System sein. Mit so einem Flat File CMS lassen sich schnell und einfach Webseiten realisieren. Und zwar ohne den ganzen Müll von Funktionen, der von mir eh nicht genutzt wird. Klar, die Kosten für die WordPress-PlugIns spielen da auch eine große Rolle. Das hab ich auf jeden Fall beim Ausprobieren von WordPress schnell erkannt! Da summieren sich die jährlichen Kosten pro Einsatz/Domain schnell auf über 1.000 Euro zusammen.

Drei Systeme sind bei mir in die engere Wahl gekommen, die meinen eigenen Anforderungen sehr nahe gekommen sind. Zu gegebener Zeit stelle ich diese dann näher vor.

Systemvariante 1: Bludit

Bludit ist ein CMS, welches praktisch ohne Datenbank auskommt. Hinzu kommt, dass das System sehr schlanke Dateien ausliefert, was eine sehr schnelle Darstellung auf dem Monitor oder Display des Smartphones ermöglicht. Das ist nach WordPress nun eine andere Möglichkeit, mit der Seiten von mir erstellt werden sollen. Mal sehen, ob die negativen Begleiterscheinungen von WordPress damit umgangen werden können.